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Reisebericht 18./19. September 2021 Tour 4 in die Eifel


Um 7 Uhr in der Früh machten wir uns mit einem prall gefüllten Transporter auf den Weg in die Eifel. Dieses Mal hatten wir eine Tour mit 5 Ablade-Stationen geplant. Der Zeitplan war sehr straff, aber es hat alles wunderbar geklappt, so dass wir überall zu den vereinbarten Zeiten ankamen.


Am Vortag waren viele Helfer in die Gärtnerei Schütz gekommen, um die vorgepackten Sachspenden dem Routenplan entsprechend sicher zu verladen. Das Fahrzeug hatte uns dankenswerter Weise wieder die EVIA Verkehrstechnik aus Zorneding (Gewerbegebiet Pöring) inkl. der Tankkarte zur Verfügung gestellt.


Gegen 7.00 Uhr starteten Claus und ich Richtung Norden auf die Autobahn und erst kurz vor Bad Neuenahr mussten wir die A61 verlassen, da die Autobahn Richtung Köln noch immer auf Grund der Hochwasserschäden gesperrt ist. So ging es über die B258 zum Nürburgring und bei Müsch über die Ahr. Streckenweise fuhren wir entlang der Ahr, wo wir immer wieder Gruppen von 20 – 30 freiwilligen Helfern in den weitläufigen Wiesen entlang der Ahr sahen, die das Gelände nach Kanistern, Plastikmüll und sonstigen umweltbelastenden Unrat absuchten. Hier und da säumte die Straßen noch Müll und Bauschutt aus den zerstörten Häusern.











Wir hatten uns um 14 Uhr in Engelau (Ortsteil von Nettersheim) unweit der Erftquelle in der von der Privatinitiative „Eifel und Eifel“ betriebenen Versorgungsstation angekündigt. An der Sammelstation herrschte ein reges Treiben.




Ständig kamen Fahrzeuge aus nah und fern und lieferten Sachspenden oder holten welche ab. „Eifel für Eifel“ versorgt ein riesiges Einzugsgebiet mit Getränken, Konserven, Haushaltsartikeln, frischen Lebensmitteln und Kühlware. Sie werden regelmäßig unter anderem von REWE mit frischer Ware versorgt. Hier holen Betroffene für sich selbst, für Freunde, Bekannte, Verwandte, Nachbarn oder auch für Dorfgemeinschaften die Dinge des täglichen Bedarfs, da diese entweder nicht mobil sind oder keine Möglichkeit haben, die Lebensmittel usw. bis zum Gebrauch zwischenzulagern.


Jörg und Ute nahmen uns freudig in Empfang. Mit den vielen Helfern hatten wir den Transport mit Geschirr, Heizgeräten, Küchenutensilien, Haushaltsgroßgeräten und Bier aus Zorneding zügig abgeladen, sodass wir noch Zeit für eine Führung und intensive Gespräche mit Jörg und Ute hatten. Die größte Herausforderung besteht darin, die Logistik zu koordinieren und den Spendennachschub zu sichern. Über das Netzwerk von „Eifel für Eifel“ werden mehrere tausend Betroffene versorgt. Jörg sagte uns, dass ihre Unterstützung vor Ort noch viele Monate benötigt wird, da es noch sehr lange dauern wird, bis auch nur ansatzweise von Normalität gesprochen werden kann.


Wir sprachen mit Jörg, wie wir aus Zorneding in den nächsten Wochen unterstützen können. Er hatte sofort eine Idee parat. Es wird in den kommenden Wochen ein digitaler Weihnachts-Wunsch-Baum eingerichtet, über den sich Betroffene ihre Wünsche äußern und sich Spender melden können. Wir werden darüber berichten und die Weihnachtsaktion unterstützen.



Um 15.30 Uhr waren wir mit ca. 15 Familien in Bad Münstereifel auf dem Parkplatz vor der Stiftskirche verabredet. Der Weg mit unserem Transporter gestaltete sich etwas schwierig, denn der Weg führte durch die engen – noch immer mit Müll gesäumten – Straßen über die komplett zerstörte Wertherstraße. Claus kam am Steuer des Transporters in den engen Gassen ganz schön ins Schwitzen, aber er bugsierte das Fahrzeug millimetergenau zwischen den engen Häuserwänden hindurch zum Treffpunkt.






Dort angekommen, strahlten uns schon Elke und ihr Mann (die Besitzer vom völlig zerstörten Norbu-Lädchen) und viele andere freudige Gesichter entgegen, um die Heizungen, Kühlschränke, Mikrowellen und vieles mehr in Empfang zu nehmen. Die Dankbarkeit war groß. Wir hatten mit den Geräten genau den richtigen Nerv getroffen. Unter den Betroffenen waren allerdings auch Gesichter, denen man das unsägliche Leid auch fast 10 Wochen nach der Flut noch immer ansah. Wir spürten bei dem einen und anderen deutlich, wie sehr die gesamte Situation noch immer an ihnen nagte. Wir hatten für jede Familie 2 Heizgeräte und bei der Übergabe standen sie und wir den Tränen sehr nahe, denn wir fühlten einfach, dass es ihnen überhaupt nicht gut geht und wir mit den Zornedinger Spenden ein wenig helfen konnten.



Katharina hatte von unserer Heizungsaktion über Facebook erfahren. Ihr selbst geht es relativ gut und sie kümmert sich um ihre Nachbarn, die Bergs. Die Bergs sind im Rentenalter und haben in der Flutnacht ihr Auto verloren. Das Wasser beschädigte ihre Heizung und alle Haushaltsgeräte. Das Telefon geht immer noch nicht und sie sind mit der Situation völlig überfordert. Da ist es schön, dass es Menschen wie Katharina gibt, die auf ihre Nachbarn Acht gibt und sie unterstützt. Katharina stellte uns die Bergs vor. Beide dürften das 70ste Lebensjahr überschritten haben. Wir kommen mit ihnen ins Gespräch und fragen, was sie denn außer den Heizungen noch gebrauchen können. Frau Berg erzählt uns, dass sie die Oberbekleidung seit Wochen in der Duschwanne wäscht und die Kochwäsche von Verwandten in der Umgebung gewaschen wird. Ihr größter Wunsch ist eine eigene Waschmaschine, doch das Geld ist knapp. Als wir Ihnen versprechen, dass wir uns kümmern und versuchen werden, ihr den Wunsch zu erfüllen, kullern ihnen die Tränen über die Wangen. Noch während der Rückfahrt am Sonntag konnten wir über Ebay-Kleinanzeigen in Euskirchen eine fast neuwertige Waschmaschine auftreiben und von den Zornedinger Spendengeldern für 85,- EUR kaufen. Katharina hatte sich bereit erklärt, den Transport zu organisieren.


Am Platz vor dem Rathaus trafen wir auch Martina, sie organisiert die Initiative „Leben-in-Münstereifel“, die versucht die Geschäfte – so sie denn öffnen – in und um Bad Münstereifel zu beleben. Martina versorgte uns mit frischem Kaffee und bot uns eine kleine Führung durch die völlig zerstörte Innenstadt an.


Über zwei Monate sind schon vergangen und man sieht vor allem in den sozialen Medien die Bilder von der zerstörten Altstadt, an die man sich irgendwie schon gewöhnt hat. Die zerstörten Häuser, Geschäfte und Wohnungen und die gezeichneten Gesichter der Menschen vor Ort zu sehen und von den Einzelschicksalen zu hören, ist noch mal etwas ganz etwas anderes. Je weiter wir in die Altstadt hineingingen, umso mehr stieg in uns ein beklemmendes Gefühl auf. Die spätsommerliche Ruhe in den außerhalb des Zentrums liegenden Seitenstraßen wurde im Herzen der Stadt zu einer bedrückenden Stille. Außer dem einen oder anderen Handwerkern war an diesem Samstagnachmittag um 16.00 Uhr fast niemand zu sehen. Der Stadt ist ihr Alltag abhanden gekommen, es gibt kein Geschäft mehr, in dem man einkaufen, kein Restaurant oder Café, in dem man sich hätte treffen können. Keine Außenterrasse, die bei spätsommerlichen Temperaturen zum Plausch einlud. Vereinzelt unterbrach eine Flexe oder ein Bohrhammer die Stille. Kein Auto, kein Handyklingeln, kein Fahrrad, kein Hundegebell, kein Vogelgezwitscher, keine Kinderstimmen. Die wenigen Menschen, die einem begegnen, gingen fast wortlos aneinander vorbei. Eine bedrückende Stille lag über der sonst so lebhaften Innenstadt. Selbst die Erft zog sich in ihr zerwühltes Bett zurück und plätschert leise vor sich hin. Es ist schwer zu glauben, dass dieser kleine Fluss diese unglaublich große Wunde quer durch die Altstadt gerissen hatte. Wo gepflasterte Gehwege waren, sind jetzt Gräben aus Schutt, die den Zutritt zu vielen Gebäuden noch immer verwehren. Von der Uferbefestigung der Erft, einer typischen Steinmauer, sind an vielen Stellen nur noch Reste in Form von Steinhaufen geblieben, Schaufenster wurden mit Brettern vernagelt.


Alle Häuser und Geschäfte entlang der Erft sind im Erdgeschoss auch heute noch nicht beziehbar und teilweise auch noch die ersten Stockwerke. An vielen Stellen fehlen die Fenster und Türen und die Fassaden sind offen und zur Trocknung freigelegt. Die Erdgeschosse sind in einem Zustand, der einen Rohbau gleichkommt. Fußböden, Fenster und Türen, Estrich, Putz, Elektrik, Sanitär-Installation, Mobiliar sind komplett rausgerissen, damit die Räume trocknen können. Die Feuchtigkeit ist aber immer noch so hoch, dass es noch Monate dauern wird, bis hier weiter saniert werden kann. Die meisten Geschäfte rechnen nicht vor April oder Mai 2022 bis zur Eröffnung. Einige werden gar nicht mehr eröffnen, da sie durch die Corona-Pandemie derart gebeutelt sind und die Rücklagen komplett aufgebraucht wurden. Ein Kredit steht in weiter Ferne, die Versicherung (wenn überhaupt vorhanden) zahlt zögerlich oder gar nicht und es mangelt bisher an einem Unterstützungskonzept für die Gewerbetreibenden.


Hier und da war erkennbar, wie wunderschön das Zentrum rund um die Erft gewesen sein muss. Oberhalb des Erdgeschosses eine traumhafte bunte Fachwerk-Altstadt – und auf Augenhöhe das Bild der puren Zerstörung. Und dann kam uns wieder dieser unangenehme Modergeruch in die Nase. Auch nach 10 Wochen ist noch immer unvorstellbar, welche Kräfte hier gewirkt haben müssen. Wir gingen die Stadt immer weiter runter bis zum Norbulädchen von Elke. Die herausgerissenen Fenster sind mit Holzplatten vernagelt, um es den Baumaterial-Plündern nicht allzu leicht zu machen, Bautrockner, Werkzeuge oder Baumaterial zu entwenden. Diese Dinge sind nach wie vor Mangelware und heiß begehrt. Unterhalb des Norbulädchens entdeckten wir das italienische Restaurant, von dem uns Elke beim ersten Besuch erzählt hatte. Wir hatten von dem tragischen Tod der Inhaberin erfahren haben. Sie wurde in der Flutnacht bei dem Versuch, das Interieur des Restaurants zu retten, von der Flutwelle mitgerissen und verlor ihr Leben. Als wir davor standen, beschlich uns sofort ein tiefes Unbehagen und Mitgefühl.


Zurück am Transporter, entdeckten wir auf der den Kisten für unsere dritte Abladestation ein Dankeschön-Präsent. Die Packung mit frischen Printen aus der Printen-Manufaktur aus Bad Münstereifel musste uns eine Familie, der wir eine Spende übergeben hatten, dagelassen haben. Wir wissen nicht von wem die Leckerei ist, aber es ist eine wunderbare Geste, über die wir uns sehr gefreut haben. Die Printen-Manufaktur war wie durch ein Wunder unversehrt geblieben und kann weiter produzieren. Wir können die leckere „Streifenmischung“ bestens empfehlen. Man kann jetzt auch online bestellen unter printenmanufaktur.de



16.30 Uhr nächste Station Arloff (ca. 5 km Erftabwärts)

Auf dem Weg dorthin kamen wir am Friedhof von Bad Münstereifel vorbei. Selbst aus dem fahrenden Auto konnte man noch immer umgestürzte Grabsteine erkennen. Die Flut hatte auch hiervor keinen Halt gemacht und unzähliger Grabstellen verwüstet.



In Arloff angekommen, wurden wir schon von einigen Familien erwartet, die es kaum glauben konnten, dass wir aus 600km Entfernung kommend, die Spenden so unkompliziert an sie übergeben konnten. Ein junger Mann drückte uns mit den Worten „Spritgeld“ 20 EUR in die Hand, die wir auf das Paypal-Konto „ZornedingHilft“ überwiesen haben.


Von Arloff fuhren wir nach Euskirchen, um einen Wäschetrockner abzuholen, den wir von Spendengeld für kleines Geld erworben hatten. Uns hatte ein Hilferuf erreicht, dass eine Dame, die für eine Kindereinrichtung wäscht, dringend einen Trockner benötigt. Wir holten den neuwertigen Trockner aus dem ersten Stock und verfrachteten ihn auf der Ladefläche, um ihn mir den restlichen Spenden nach Rheder zu einer neu eingerichteten Sammelstelle zu bringen. Rheder war uns von unserem ersten Transport auf den Pferdehof bekannt. Wir waren am 26. Juli Übernachtungsgäste bei Volker und Agnes und hatten mit Volker vor dem Frühstück einen „Rundgang“ durch Rheder über die Erft an den KALFF WERKEN vorbei unternommen. Das Werksgelände, auf dem vor der Flut Verbandsmaterial produziert wurde, war komplett abgesoffen und wurde sehr in Mitleidenschaft gezogen.


Schon vor der Flut hatte in einer der Werkshallen der Verein „Schrittchen für Schrittchen“ seine Sachspenden untergebracht. Alles fiel dem Hochwasser und dem Meter hohem Schlamm zum Opfer und konnte nur noch mit dem Bagger entsorgt werden. Doch nicht nur die Sachspenden waren hinüber. In den Lagerhallen hatte Kirsten, die Vereinsvorsitzende, auch jede Menge privates Eigentum untergebracht, da sie gerade ihr Wohnhaus im wenige Kilometer entfernt gelegenem Stotzheim renovierte. Alles weg und doch macht sie weiter. Mit ihrem Verein kümmerte sich Kerstin vor der Flut um traumatisierte Kinder, Erwachsene und Tiere. Und seit der Flut kümmert sich der Verein zusätzlich um das nötigste für die Betroffenen. Immer mehr von öffentlichen Stellen betriebene Sammel- und Verteilzentren wurde wieder geschlossen. Entweder, weil der Bedarf derart individuell und damit die Logistik so aufwändig geworden ist, oder weil die Räumlichkeiten nicht mehr zur Verfügung stehen. So auch einige Sammelstellen in der Umgebung. In den ersten Tagen nach der Flut versorgte Kerstin mit ihrem Team z.B. alleinstehende Senioren. So erzählte sie uns von Menschen, die noch Tage nach der Flut in den eigenen Ausscheidungen lagen, weil sie nicht erreichbar waren und keine Grundversorgung hatten. Kerstins Verein nimmt sich auch junger, minderjähriger Mütter an, die in der Flutnacht vor besonderen Problemen standen. Wie sollten sie ohne warmes Wasser ihre 6 - 8 Wochen alten Babys versorgen. Kerstins Verein fuhr also bis nach Köln, um heißes Wasser zu besorgen und den jungen Müttern damit unter die Arme zu greifen. Mit ihrem Verein baute sie in kürzester Zeit ein neues Versorgungszentrum in den Kalff-Werken auf und versorgt unzählig viele Menschen und Tiere in der Eifel mit allem, was sie organisieren kann.


Bevor wir fuhren, konnten wir Kerstin eine kleine Überraschung übergeben. Sie hatte uns noch am Donnerstag per Whatsapp gefragt, ob wir dringend benötigtes Bastelmaterial besorgen könnten. Sie wolle für Kinder Bastelstunden organisieren. Kurzerhand fragten wir bei Steffi`s Schreibwaren und Steffi war sofort dabei, uns ein Paket zusammenzustellen. Die Freude darüber war sehr groß. Danke liebe Steffi für die schnelle Spende – die den Kindern ein paar unbeschwerte Stunden beschert.



Hier wird uns wieder bewusst, welche versteckten Probleme durch diese Katastrophe hinter den Fassaden entstanden sind und wie groß die alltäglichen Bedürfnisse der Betroffenen sind.


Von den Kalff-Werken aus machten wir uns auf den Weg nach Euskirchen, wo wir bei Christiane übernachteten. Christiane hatte auch über Facebook von unserer Aktion erfahren und uns die Übernachtung angeboten, obwohl wir uns bis dahin noch nicht kannten. Das zeugt vom großen Vertrauen, dass uns in der Eifel entgegengebracht wird, denn das Netzwerk der privaten Helfer und Initiativen ist groß und man kannte unsere vergangenen Aktionen aus den sozialen Medien. Kerstin und Christiane kennen sich auch schon länger und wir bekamen von Kerstin noch einige Sachspenden für Christiane, die selbst in der Flutopferhilfe sehr engagiert ist und einen betroffenen Hof in Wisskirchen tatkräftig unterstützt und auch schon Helfer aus Hessen bei sich übernachten ließ. Christiane empfing uns mit offenen Armen, versorgte uns mit Abendessen vom gegenüberliegenden Italiener und überließ uns ihr Schlafzimmer, während sie sich mit der Couch begnügte. Herzlichen Dank liebe Christiane für deine wundervolle Gastfreundschaft.


Wir machten uns am Sonntag gegen 9.30 Uhr wieder auf den Weg nach Zorneding. Wir kamen sehr gut durch und stellten etwas übermüdet den Transporter um 16.30 Uhr bei unserem Sponsor EVIA Verkehrstechnik wieder ab. Lieber Claus – auch dir nochmals herzlichen Dank, dass du mit mir den Transport in die Eifel unternommen hast und viele Stunden und Tage deiner wertvollen Zeit gespendet hast.


Die vierte Tour hinterlässt bei uns wieder Spuren. Die Emotionen waren vielfältig, die Schicksale und Bilder vor Ort wieder sehr bewegend. Aber sie ermutigen uns weiterzumachen und in unseren Bemühungen nicht nachzulassen. Wir werden in den nächsten Tagen weitere Aktionen mit den Initiativen in der Eifel koordinieren und auf unserer Webseite ankündigen.


Beste Grüße und Danke im Namen der Spendenempfänger an alle Unterstützer und Spender.



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